Macht Kunst – Ich war dabei

veröffentlicht am 07/11/2015

 

Auf großen Plakaten in Berlin Mitte war die Aufforderung Macht Kunst. Dieser Aufruf erinnerte mich sofort an die Kunstaktion der Deutschen Bank Kunsthalle im April 2013, an der ich mich auch mit einem Bild beteiligt hatte. Und richtig, auch diese Macht Kunst Aktion ist von der Deutschen Bank sowie der Art Invest Real Estate initiiert. Diesmal ist der Aufruf aber ergänzt mit Macht Kunst, die bleibt – Ihre Skulptur für Berlin. Es geht also darum, eine Skulptur zu finden, die auf dem Platz vor dem Neubau der Deutschen Bank an der Otto-Suhr-Allee in Berlin ab Herbst 2016 aufgestellt werden soll.

Ich hatte zu dieser Aufgabenstellung sofort eine Idee, ohne dass ich darüber nachgedacht hatte. Und mich sofort entschieden ‚Ich tu es jetzt!‚. Ich kann heute überhaupt nicht sagen, weshalb mir diese Idee gekommen ist, die ich dann ja auch realisiert habe. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, dass, wenn ich klar eine starke Idee habe, die zu mir passt, dass ich sie auch umsetze. Ich finde, das bin ich mir schuldig. Und ich dachte ja auch, dass es mir gelingen könnte, den Wettbewerb zu gewinnen.

Gesagt getan und hier hocke ich nun in der Ausstellung, im tête-à-tête mit meiner Figur.

 

Skulptur Der moderne Denker

Ausstellung Macht Kunst

Die Ausstellung Macht Kunst ist im Atrium der Deutsche Bank Repräsentanz und läuft leider nur 24 Stunden. Die Vielfalt von Ideen und Materialien ist wirklich überwältigend. Einige Künstler haben sich sehr mit dem Geldhaus, seiner Geschichte und der Geschichte des Platzes respektive des Namengebers auseinandergesetzt und Aspekte davon in ihre Skulptur mitverarbeitet. Ich finde, man sollte in einem Katalog alle gezeigten Objekte festhalten. Das wären sie wert. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wer das Rennen macht. Letztlich ist es eine Geschmackssache. Macht Kunst Ausstellungshalle

Warum habe ich beim Macht Kunst Projekt überhaupt mitmachen wollen? Nun eine künstlerische Ader hatte ich schon immer. Nachdem ich – vor allem in den neunziger Jahren – Kunst von anderen ausgestellt und verkauft hatte, seither immer noch gelegentlich Kunst sammel, habe ich jetzt wieder Lust, selber Kunst zu machen. Macht Kunst, diese Aufforderung war für mich nur die Bestätigung eines persönlichen Gefühls. So ist das eben manchmal, man braucht einen Stupser von außen, um endlich das zu machen, was in einem schlummert.

Das Konzept meines Beitrags zur Macht Kunst Wettbewerb

Die Figur stellt eine Variante und zeitgenössische Interpretation der weltberühmten Skulptur von Auguste Rodin, Le Penseur dar.

Der moderne Denker hier schaut nicht einfach irgendwohin oder in sich hinein, sondern schaut direkt auf den Bildschirm eines Smartphones. Damit wird eine Situation beschrieben, die für uns alle eine Alltags-Wahrnehmung und Erfahrung geworden ist. Mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets kann man sich, egal wo man ist, schnell Infos oder Zerstreuung holen. Nutzt man diesen modernen Begleiter selber noch nicht, ist man überall mit den Nutzern konfrontiert, die abgewandt von ihrer Umgebung mit leicht nach vorne gebeugter Körperhaltung auf einen kleinen Bildschirm schauen. Das Medium ist allgegenwärtig geworden.

Das Nachdenken über sich und Gott und die Welt hat Tradition. Nur heute hat es eine neue Dimension bekommen. Ist diese von Vorteil oder von Nachteil?

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Macht Kunst Plakat
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